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Fassadenbegrünung mit Selbstklimmern – darauf sollten Sie achten

Fassadenbegrünung
Efeu, Fassadenbegrünung

Viele Hausbesitzer fragen sich, ob eine Fassadenbegrünung mit Selbstklimmern an ihrer Hauswand in Frage kommt. Auf der einen Seite kann eine schöne, grüne Wand mit ländlichem Charme geschaffen werden, auf der anderen Seite gibt es jedoch auch einige Nachteile. Damit es zu keinen Schäden an der Außenhülle kommt, erfahren Sie in diesem Beitrag, worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich die Blüten und das Blattwerk von Selbstklimmern direkt ans Haus holen wollen.

Ist eine dauerhafte Bepflanzung am Haus möglich?

Damit eine Begrünung auch ohne Rankhilfe an der Fassade in die Höhe wachsen und einen flächendeckenden Bewuchs ohne Lücken bieten kann, muss auf die richtige Pflanzenart geachtetet werden. Sogenannte Selbstklimmer sind für solche Einsatzwecke ideal, da sie sich mithilfe von Haftorganen auch an vertikalen Wänden halten können – nur zu glatt sollte die Oberfläche nicht sein.

Wer über eine Fassadenbegrünung mit Selbstklimmern nachdenkt, sollte zunächst prüfen, ob die Bepflanzung dauerhaft an der Wand gelassen werden kann, da sich eine Entfernung aufwändig gestalten kann. Denn die Haftscheiben und Haftwurzeln der Pflanzen sind bekannt dafür, das sie hartnäcking an der Fassade kleben bleiben. Teilweise wird ein Fachmann nötig, um den Bewuchs restlos von der Fassade zu entfernen – nach der Prozedur mit Stahlbürste und Abflammgerät ist ein neuer Anstrich in jedem Fall notwendig.

Soll die Begrünung einfach wieder abgenommen werden können, so kann dies mit einem montierbaren Rankgerüst an der Fassade realisiert werden, an dem sich auch Kletterpflanzen hochrangeln können, die keine Selbstklimmer sind. Wenn Sie bei einer Mauer oder einem Zaun nicht auf die klassische Optik von Wildem Wein oder Efeu verzichten möchten, können künstliche Efeuketten und Weinranken eine mögliche Alternative bieten, da sich diese bequem festbinden und rückstandslos entfernen lassen.

Fassadenbegrünung - Wilder Wein
Fassadenbegrünung, Wilder Wein

Wilder Wein, Efeu und Kletterhortensie – die Klassiker bei der Fassadenbegrünung

Die drei Selbstklimmer gehören zu den beliebten Pflanzen, die sich bei vielen Fassadenbegrünungen in der Stadt oder auf dem Land antreffen lassen.

Mit Efeu lässt sich im Handumdrehen eine immergrüne, lebendige Wand schaffen. Aufgrund des schnellen und üppigen Wuchses eignet sich der Efeu besonders gut, um selbst größere Außenhüllen zu bedecken. Bedenken Sie, dass mit den Jahren ein regelmäßiger Rückschnitt notwendig wird, damit keine Beschädigungen an Regenrinnnen, Fallrohren oder Lüftungsöffnungen entstehen oder die Dachziegel von den Trieben angehoben werden.

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Der Zugang über Fenster und Co. sollte sich im Idealfall daher einfach gestalten, um den Aufwand gering zu halten. Zudem muss vor einer Bepflanzung mit Efeu die Fassade genauer betrachtet werden: Die Außenhülle sollte sich in einem einwandfreien Zustand befinden, damit die Triebe der Pflanze keine Möglichkeit haben, in Ritzen und Risse der Wand einzudringen und den Putz abzusprengen.

Neben dem Efeu ist auch der Wilde Wein eine beliebte Wahl für die äußere Häuserbegrünung. Im Gegesatz zum Efeu ist dieser im Winter zwar unbelaubt, dafür zeigt er im Herbst seine wunderschöne rötliche Färbung.  Auch die Kletter-Hortensie ist eine gute Wahl für die Fassade, da die großen Blüten an der Hauswand stets eine gute Figur abgeben.

Die lebende Wand: Lebensraum für Tiere und Wohlbefinden für Menschen

Fassadenbegrpnungen haben neben der dekorativen Wirkung einen hohen ökologischen Wert, da Sie einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz leisten. Denn die lebende Wand bietet unzähligen Tier- und Insektenarten einen Lebensraum sowie eine Futterquelle. Beispielsweise nisten sich in den dichten Trieben der Selbstklimmer Vögel ein, die zudem die Beeren von Efeu und Wein als Nahrungsangebot nutzen. Hinzu kommen Spinnen, die sich in den feuchten Nischen wohl fühlen und die Mückenplage minimieren, sowie Bienen und Schmetterlinge, für die die Fassadenbegrünung eine wichtige Pollen- und Nektarquelle bildet.

Doch nicht nur Tiere profitieren von dem dichten Bewuchs an der Fassade: auch beim Menschen sorgt sie für ein gutes Klima. Denn aufgrund der zusätzlichen, natürlichen Dämmung wird die Wohnung im Sommer kühler und im Winter wärmer gehalten. Zudem verbessert sich die Luftqualität in der Wohnung, da die Selbstklimmer Schadstoffe und Staub binden und aus der Luft filtern. Die natürliche Wandverstärkung schluckt auch Lärm, weswegen eine Fassadenbegrünung gerade in der Stadt so beliebt ist.

 

Es lässt sich erkennen, dass eine Fassadenbegrünung mit Selbstklimmern viele Vorteile aber auch einige Nachteile mit sich bringt. Wer auf eine intakte und massive Außenhülle achtet und eine dauerhafte Bepflanzung plant, kann die gefürchteten Aufwände und Risiken bereits einfach minimieren. Einmal gepflanzt können Wilder Wein, Efeu, Kletterhortensie und weitere Selbstklimmer dann im Handumdrehen das Haus ummanteln und eine attraktive, lebendige und funktionale Wandverkleidung bieten.

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